09.17.2019

Aus Braut wird Hochzeitsplanerin

Heute möchte ich euch erzählen, warum ich Hochzeitsplanerin geworden bin.

Kennt ihr das auch, ihr wisst genau wo ihr hinwollt im Leben? Dieses eine Ziel, beruflich oder privat, den Traumjob den ihr unbedingt haben wollt, das eigene Büro, die Anerkennung, das höhere Gehalt. „Wenn ich dieses Ziel erreicht habe, dann bin ich zufrieden und Glücklich.“ Denkt ihr vielleicht !

So war es lange bei mir.

Schon in meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau, sah ich die große Karriere vor mir.

Mein Traum war es damals Restaurantleiterin in einer Hotelkette oder in einem Sternerestaurant zu werden.

Schon immer wollte ich mich Selbstständig machen und ein eigenes Restaurant oder Café eröffnen.

Ich wollte raus in die Welt, am liebsten in eine große Stadt. Damals stand Hamburg für mich auf dem Plan.

Nun ist das so eine Sache wenn du ein Ziel verfolgt was sich zwar gut anfühlt doch nicht so richtig zu dir passt. Diese Erkenntnis hat bei mir sehr lange gedauert.

Nach meiner ersten Erkenntnis das, dass Großstadt Leben nichts für mich ist und ich doch lieber die Ruhe genieße wurde aus Hamburg, Timmendorfer Strand.

Die Ostsee habe ich schon seit meinem ersten Urlaub mit meinen Eltern geliebt.

Es war immer wieder wie nach Hause kommen. Den Schritt aus meiner Heimat Niedersachen weg zu gehen ging ich nicht alleine , meine bessere Hälfte, kam mit.

Wir dachten uns, warum nicht dort arbeiten, wo andere Urlaub machen? Da wir beide aus der Gastronomie kommen, war unser Kredo, wir können überall arbeiten.

Meinen Weg führte über Positionen im Bankett, im Restaurant hin bis an die Rezeption und Reservierung. Hier habe ich so viel gelernt und viele Erfahrungen gesammelt.

In der ganzen Zeit suchte ich meinen Weg weiter und fragte mich, worin bin ich richtig gut? Was kann ich weiter geben? Wie kann ich andere unterstützen?

Die Suche nach meiner Berufung führte mich auf den Weg der Persönlichen Weiterentwicklung.

Ich besuchte Seminare, schaute mir Webinare an, fing an Podcast zu hören. Die Reise führte mich zu vielen falschen Glaubenssätzen aus Schulzeiten und Ausbildung, die erst einmal aufgelöst werden wollten. In den dann gut drei Jahren, durfte ich so viele tolle inspirierende Menschen treffen und ganz viel über mich lernen.

Ein unfassbar tolle Erkenntnis war, den Blick nach innen zu werfen und nicht länger im außen eine Antwort zu suchen. Ich habe Angefangen an mich zu glauben, mehr Verantwortung für mein Handeln und auch für meine Gedanken übernommen.

Den Wunsch mich selbstständig zu machen, hatte ich immer noch und probierte vieles aus.

Ich kündigte, ging in ein neues Unternehmen und besuchte Weiterbildungen.
Mein Traum ein eigenes Café zu eröffnen wuchs weiter. Doch irgendwie sollte es nicht sein.

Erst als ich aufgehört habe zu suchen und das Vertrauen hatte, wenn die Zeit da ist kommt die Antwort. Fing es an.

Als wir dann Anfingen unsere Hochzeit zu planen, gab es kein anders Thema mehr.

Ich weiß nicht mehr wie viele Blogs ich gelesen habe oder wie oft ich meine Pinterest Pinnwand aktualisiert habe.

Ich blüte bei jedem einzelnen Planungsschritt auf, endlich durfte ich kreativ sein und mich ausleben, eine Eigenschaft die im Alltag immer viel zu kurz kam.

Dann stand die Suche nach der passenden Location an.

Mit so viel geballter Gastronomieerfahrung, machten wir uns auf die Suche und glaubten wirklich, dass dauert nicht lange. Wir kennen uns ja aus. Doch genau hier war der Punkt.

Von Terminen die vergessen wurden, Räume die schon längst vergeben wurden und utopischen Kosten die keinem fairen Preis Leistungsverhältnis entsprachen.

Es ärgerte es uns, wie mit uns als Brautpaar umgegangen wurden und da stelle ich mir das erste Mal die Frage „Wie machen das andere Brautpaaren, die diese Erfahrung nicht haben? Die nicht wissen, ob der Salat ein Fertigprodukt ist oder selbstgemacht.

Ein paar Tage später hatten wir unsere Traum Location gefunden und meine Eltern waren zu Besuch, wir erzählen von unseren Erfahrungen und natürlich vom unseren ganzen Ideen für unser Hochzeit.

Als ich da so vor mich hinträumte, sagte meine Mama auf einmal: „Ramona, du solltest Hochzeitsplanerin werden.“

Mit diesem Satz fing es an. Auf einmal wusste ich es. Das ist es.

Gleich fing ich an zu recherchierte „Hochzeitsplaner werden“ gibt es das überhaupt? Als ich dann die Seite der Hochzeitsprofis Akademie gefunden hatte, war es um mich geschehen. Zwei Wochen nach unserer Hochzeit sollte die Ausbildung losgehen. Mein Verlobter (jetzt Mann) freute sich für mich und sagte, „Melde dich an.“

Damit ging die Reise los.

Nun fließt all mein Wissen aus meiner Hotelzeit, als Gastgeberin in meine Hochzeitsplanung mit ein. Meiner Kreativität kann ich freien Lauf lassen und ich kann anderen eine Freude machen, in dem ich euch auf dem Weg zu eurer Traumhochzeit begleite.

Eure Ramona

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